«WYDÄCKER», ZÜRICH

In Zürich Albisrieden erstellt die HIG gemeinsam mit der Credit Suisse die neue Siedlung «Wydäcker» mit insgesamt 183 Wohnungen sowie 475 Quadratmetern Gewerbeflächen. Die Überbauung gliedert sich in vier Volumen, die mit dem zukünftigen Schulhaus auf der städtischen Parzelle einen grosszügigen Hofraum umschreiben. Die Siedlung befindet sich direkt unterhalb des Uetlibergs an ruhiger, aber bestens erschlossener Lage – Schule, Kindergarten, Einkaufsmöglichkeiten sowie Tram und Bus sind in wenigen Gehminuten erreichbar. Vom Studio bis zur 5.5-Zimmer-Wohnung werden vielfältige Schnitte für vielfältige Bedürfnisse angeboten. Allen steht zudem eine besonnte Loggia oder Terrasse zur Verfügung. Die ersten Wohnungen sind nun fertiggestellt und im November 2023 bezugsbereit.

Enfiladen sorgen für neue Perspektiven

Die Grundrisse orientieren sich am Architekturmittel der Enfilade (französisch enfiler, «aufreihen»): Die Türen mehrerer aneinandergereihter Räume befinden sich jeweils auf der direkt gegenüberliegenden Seite des Raums, sodass man bei geöffneten Türen durch mehrere Räume hindurch blicken kann und dadurch ein grosszügiges Raumgefühl geniesst. Dieses Konzept stammt aus der Barockzeit und fand insbesondere beim Bau repräsentativer Gebäude Verwendung.

Die Grundrisse orientieren sich am Architekturmittel der Enfilade: Die Türen mehrerer aneinandergereihter Räume befinden sich jeweils auf der direkt gegenüberliegenden Seite des Raums

Nachhaltigkeit im Fokus

Nachhaltigkeit hat im «Wydäcker» einen besonders hohen Stellenwert. So wird die gesamte Überbauung nach dem Standard «greenproperty gold» sowie “Minergie P” bewertet und zertifiziert. Das praxisorientierte Gütesiegel «greenproperty» berücksichtigt alle Bereiche des nachhaltigen Bauens. Dazu gehört nicht nur der Betrieb mit erneuerbaren Energien – in diesem Fall Erdsonden-Wärmepumpen und Sonnenkollektoren –, sondern auch die Reduktion von grauer Energie im Bereich der verwendeten Materialien, der visuelle und akustische Komfort bei der Nutzung sowie die Nutzungsflexibilität innerhalb des Lebenszyklus der einzelnen Gebäude.

Zeitraffer: 33 Monate Bauzeit in 40 Sekunden